Inhaltsangabe:

I     Fahrt zum Picasso-Museum

I a Bericht über die Tagestour zur Picasso-Ausstellung

II Fietstourtje - Fahrradtour in Geldern und Umgebung


Ein Angebot der Evangelischen Kirchengemeinde Geldern:

Tagestour: Picasso-Museum

 

Samstag, 30. Juni 2018

 

Tagesfahrt in das Kunstmuseum Picasso Münster

 

Abfahrt 9.30 Uhr, Kosten inkl. Bustransfer und Führung 39 Euro

 

Es empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung, da die Gruppengröße begrenzt ist. Anmeldungen und weitere Informationen bei Geertje Wallasch, Tel. 015253484595 oder Mail: geertje.wallasch@gmx.net

 

Picasso – Von Guernica zur Friedenstaube Die Ausstellung zeigt Picassos künstlerischen Einsatz für die Ziele der Friedensbewegung, seine Auseinandersetzung mit politischen Parteien sowie seinen Versuch, die Schrecken der Kriege zu überwinden – in der Hoffnung auf die Errichtung eines friedlichen Europas. Im Mittelpunkt der Schau steht seine berühmte Friedenstaube, die er für den ersten Weltfriedenskongress entwarf. Seitdem ist die Taube ein weltweites Symbol für den Frieden und die Friedensbewegung. Erst später fügte Picasso den Olivenzweig hinzu, ein Symbol aus der Bibel: Die Taube, die Noah vom Berg Ararat ausschickte, kehrte mit so einem Zweig im Schnabel zur Arche zurück.

 

"Mann mit Schaf"

und unsere Eintrittskarte

Die ewige Suche nach Frieden

 

Dieser Sommer, der schon über längere Zeit beständig ist, macht Freude. Und so ist es wunderbar, wenn wir in diesen Zeiten einen sehr inspirierenden, guten Ausflug genießen dürfen.

 

 

 

Nach Münster fuhren wir, in die Stadt des Westfälischen Friedens. Die Evangelische Kirchengemeinde Geldern bot eine Fahrt in das Picasso Museum an. Dort wird noch bis September eine Ausstellung zum Frieden gezeigt: „Picasso – von den Schrecken des Krieges zur Friedenstaube“. Gerade während des Zweiten Weltkriegs sehnte sich die Bevölkerung nach Frieden. Davon erzählt die Ausstellung im Picasso-Museum. Eine beeindruckende Vision in Form einer lebensgroßen Bronzeskulptur: „Mann mit Schaf“ schuf Picasso 1942 inmitten von Tod und Zerstörung. Unsere junge Führerin referierte, die Figur sollte wahrscheinlich nicht den ´guten Hirten´ darstellen, sondern einen Schlachter. Forscher bringen das Werk in direktem Zusammenhang mit der 1942 in Paris einsetzenden Judenverfolgung. Vielleicht wendet die Bronzefigur das Motiv des guten Hirten ins Grausame. Mich beeindruckt Pablo Picasso damit nochmal mehr.

 

Das berühmte Monumentalgemälde "Guernica" als moderne Variante der Künstlerin Tatjana Doll aus Steinfurt, die in diesem Jahr den Konrad-van-Soest-Preis erhielt.

 

Die Friedenstaube war ursprünglich nicht als Plakatmotiv gedacht. Auch hier spielte der Künstler mit einer Finesse, als er das biblische Tiermotiv zum Friedenssymbol für die Kommunistische Partei gestaltete, denn so friedlich ist der Vogel nicht, meinte Picasso: „Es gibt keine brutaleren Tiere“. Sein Freund Louis Aragon war jedoch so begeistert von Picassos 1949 entstandenen Lithografie „Die Taube“, dass er die Weiterverwendung für die Kommunistische Partei vorschlug. Und so gab es im Museum verschiedene Plakatmotive zu sehen.

 

 

 

Schon damals wollte Picasso die Menschen zum Nachdenken inspirieren, und das musste er in Zeiten des Krieges, verdeckt tun. Denn auch seine Werke galten als entartete Kunst. Pablo Picasso, beeindruckt mich noch heute mit seinem Anspruch als Künstler nicht nur schöngeistig, sondern wegweisend unterwegs zu sein.

Geertje Wallasch vom Wandelsinn

 

mehr auf:


Fietstour der Evangelischen Kirchengemeinde Geldern

 

Ferienprogramm im Juli und August:

 

Wer in Gemeinschaft in den Ferien mit dem Rad ca. 25 km oder per Pedes ca. 13 km unterwegs sein will, ist herzlich eingeladen:

 

Am Sonntag, 22. Juli findet eine Radtour statt, die mit Ute Stolberg und Geertje Wallasch durch die niederrheinische Landschaft führt. Kleine Rast wird eine Eisdiele sein. Die Abfahrt ist um 14 Uhr ab dem Gemeindezentrum, Heilig-Geist-Gasse 2-4, Geldern.

 

 

Weitere Informationen und Anmeldungen bei Geertje Wallasch, Tel. 0152 53484595 oder per Mail: geertje.wallasch@gmx.net

 

Da die Gruppengrößen begrenzt sind, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung.