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All das Schöne

Inspiriert vom Buchpreis 2020

Schon immer suchte ich das Schöne und fand es. Aber wem gefallen die schönen Dinge nicht. Der Mensch lebt vom Schönen, nicht nur vom Brot. Körper und Geist brauchen ihr Ding. Hier bei mir zu Haus gibt es auch den sogenannten Nippes, der ist auch schön. Das liegt im Auge des Betrachters. Aber auch darin, was der Besitzer dieser Dinge damit verbindet. Bei mir hat es meist etwas mit vergangenen Tagen zu tun, als ich unterwegs war. Das nährt die Erinnerungen und mein Herz. Schöne Steine sind auch dabei und die 'Hühnergötter' und Muscheln sowieso!

Meine Dostwiese hier im Garten wärmt mein Herz gerade in diesen Tagen. Die Bienen und Schmetterlinge mögen ihn auch. Den Dost mit seinen bleichlila Blüten, die sich im Wind wiegen und die Insekten fliegen mit. Von Blüte zu Blüte. Ach schön!

Kohlweißling auf dem Dost - Wandelsinn
©dWa - Auf dem Dost

Schöne Bilder, Skulpturen schaue ich gern und schon wieder bin ich gesättigt, weil mein 'schöner Appetit' auf der Suche war und fand.

Und nicht zuletzt die Bücher sind es, die dem Schönen dienen, die meiner Literaturliebe den Löffel reichen. Auch wenn du nicht immer nur Schönes, Gutes, Interessantes liest. Vieles gehört zum Lesen dazu wie zum Leben, das mich weiterbringt, wie auch das Schreiben. Ach Glück!

Frankfurter Buchpreis 2020

Frankfurter Buchmesse 2020 - Wandelsinn liest
Meine ganz persönliche Auswahl aus zwanzig Nominierten

Die Reihenfolge ist nicht relevant. Es war nicht einfach, sich zu entscheiden. 

Diese Auswahl versprechen mir Schönes und Interessantes nach einem ersten Anlesen. Nicht immer wähle ich so viele Bücher aus, doch diese machten mich sehr neugierig!  Mehr darüber später... Ich tauche jetzt erstmal oder fliege in das Meer der Wörter. 

P.S. Vor kurzem las ich nochmal: 'Wer braucht denn jetzt sowas?'. Gemeint war die Kunst und die Kultur in dieser Zeit, die mit der Pandemie belastet ist. Ich meine: Gerade in diesen Zeiten brauche ich sie noch mehr als vor dieser Zeit, fast existenziell.

Möwenflug ©wandelsinn

Lesen ist wie fliegen oder Meer schaun, wie das Schreiben auch. Aus Sternminuten werden Stunden der Muße oder der Muse ;-)

©geertjens ©wandelsinn

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